Ein Grabfeld für Unbedachte

Datum: 05.05.2019  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Friedhof

Würde für Hennefer auch über den Tod hinaus

Ein Grabfeld für Unbedachte wünschen sich die Ratsmitglieder Sören Schilling und Peter Ehrenberg, so wie der Sachkundige Bürger der CDU, Dirk Busse, für Hennef und wenden sich mit einem entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung.

Verstorbene ohne Angehörige sowie Verstorbene mit Angehörigen, die sich nicht um die Bestattung kümmern, werden derzeit im Auftrag des Ordnungsamtes bestattet. Hennefer Bürgerinnen und Bürger werden dann im 100 km entfernten Braubach bestattet, weil sich das Ordnungsamt eine anonyme Bestattung in Hennef nicht leisten kann. Die anonyme Beisetzung in Braubach kosten 200 Euro, die anonyme Beisetzung in Hennef kostet das Zwölffache, nämlich 2.560 Euro.

„Diese –wir formulieren es bewusst so krass – ‚Entsorgung‘ von Hennefer Bürgerinnen und Bürgern allein vor dem Hintergrund der Kosten können wir nur als äußerst negativ bewerten. Eine Lösung wäre die Beisetzung auf einem Gräberfeld in Hennef, welches keine oder zumindest nur hinnehmbar höhere Kosten auslöst. Ein aus sozialen Gesichtspunkten heraus begründetes gebührenbefreites Sondergrabfeld besteht bereits für Früh-und Totgeburten. Entsprechend sollte die Errichtung eines vergleichbaren Feldes für Verstorbene ohne bestattungspflichtige Angehörige bzw. Unbedachte möglich sein.“, begründen die Antragsteller ihre Initiative.

Von: Christoph Laudan
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