Aufbau eines Ladesäulennetzes für Elektro-Autos

Datum: 26.11.2018  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Hennef Zentrum

Wachsende E-Mobilität in Hennef attraktiv gestalten

Mit einem Antrag zur Erstellung und Entwicklung eines Generalplans für den Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos in Hennef, wenden sich die CDU-Ratsmitglieder Thomas Wallau, Ralf Offergeld, Sören Schilling, Regina Osterhaus-Ehm, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU und Peter Ehrenberg, umweltpolitische Sprecher der CDU an die Stadtverwaltung. Das Thema der Förderung der E-Mobilität im innerstädtischen Verkehr hat die CDU bereits 2016 mit einer Anfrage auf die politische Agenda gehoben. Durch Förderprogramme, eine wachsende E-Modellpalette, aber auch einen Vertrauensverlust in konventionelle Verbrennungsmotoren sei zu erwarten, dass die Zahl der E-Fahrzeuge in den kommenden Jahren stark ansteigen werde.

Dabei sei neben dem generellen Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos die Entwicklung der Antriebsform, aber auch die Ladezeit der Fahrzeuge und somit der Nutzwert der Stationen zu berücksichtigen. Derzeit gebe es mehrere Stationen in Hennef. Allerdings lieferten die Station nur zwischen 11 und 22 Kilowattstunden Strom in der Stunde. Da die Akkus der Fahrzeuge inzwischen eine Speicherkapazität von wenigstens 30 KWh haben bedeute dies, dass die Fahrzeuge die Ladeplätze in Hennef bis zu 4 Stunden belegen müssten, um vollgeladen zu werden, während sie in der Zeit die Stationen blockierten.

„Sinnvoller wäre eine Ladestärke von 50 KWh – dann würde ein Aufenthalt von einer halben Stunde völlig reichen. Wann man mehrere Stationen dieser Art an zentraler Stelle wie z.B. dem Marktplatz bündelt, könnte man sich zumindest im Zentralort den Aufbau mehrerer ‚Oma-Ladestationen‘, wie sie im Fachjargon genannt werden, sparen. Unter dem Strich würde der Bau einer Schnelllade-Tankstelle günstiger!“, erklärt Thomas Wallau.

„Eine andere Möglichkeit wäre die Installation von einfachen Haushaltssteckdosen mit 3,7 KWh Leistung im Parkhaus. Da die Pendlerfahrzeuge meist den ganzen Arbeitstag im Parkhaus stehen, würde das völlig reichen. Auch wäre der Installationsaufwand deutlich geringer.“, ergänzt Ralf Offergeld.

Alleine aus diesen Gründen sei die Notwendigkeit gegeben, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dazu sollte eine Plattform gefunden werden, bei der Stadtverwaltung, Energieversorger, Autohändler und Hersteller von Ladesäulen und Wallboxen zusammengebracht werden. Aus der Fachpresse wissen wir, dass es solche Plattformen schon in anderen Kommunen gab, wie z.B. Köln, Düsseldorf, Hockenheim, Bernau oder Friedrichshafen erfolgreich stattgefunden haben.

Dazu regen wir an, dass die Energie-Agentur ebenso mit beteiligt wird wie die Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine. Möglicherweise gibt es dazu auch eine Förderung, zum Beispiel durch das Heimatministerium NRW.

"Wir wollen, dass das Thema mit breiter Beteiligung behandelt wird. Gerade als Flächenkommune haben wir andere Probleme als die großen Städte. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen in unseren rund 100 Ortsteilen weiter mobil bleiben", ergänzt Thomas Wallau. "Wir freuen uns, dass Bürgermeister Klaus Pipke mit seiner Entscheidung für einen neuen Dienstwagen mit E-Antrieb, sowie weiteren insgesamt drei E-Fahrzeugen für den Hennefer Fuhrpark, ein wichtiges Signal setzt."

Von: Christoph Laudan
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