Sicherung des Schulweges auf der Allner Brücke

Datum: 19.04.2018  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild gesperrter Horstmannsteg

Schnelle Verbesserungen nach Schließung des Horstmannstegs

Ratsmitglied Peter Martius und der Sachkundige Bürger Reinhard Lindner, beide CDU und für Allner in der Kommunalpolitik aktiv, beauftragen die Hennefer Stadtverwaltung, geeignete Maßnahmen zur zusätzlichen Sicherung des Schul- und Brückenweges über die Allner Brücke zu prüfen und auf eine möglichst schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen hinzuwirken.
 
Nach der Sperrung des Horstmannstegs aus Sicherheitsgründen sind viele Bürgerinnen und Bürger nun noch mehr als bisher auf die Nutzung der Allner Brücke angewiesen. Dieser Zustand wird bis zur Fertigstellung des geplanten Brückenersatzneubaus, frühestens zum Ende des nächsten Jahres, anhalten.

Der beiderseitige Brückenweg verfügt nur über eine Breite von ca. einem Meter und die Allner Brücke wird täglich von ca. 15.000 Kraftfahrzeugen, davon 1.000 Schwerlastwagen, frequentiert wird, wobei die Passanten des Brückenweges nur durch eine schmale, ca. 0,50 m hohe Leitplanke von den Fahrzeugen und der Fahrbahn geschützt sind. 


Der Brückenweg gilt als Schulweg und wird nach Angaben der Stadt von der Polizei für Schülerinnen und Schüler als sicher eingestuft. „Wir sind der Auffassung, dass diese Einschätzung nicht in vollem Umfang richtig ist und die Nutzung der Brücke ohne geeignete zusätzliche Maßnahmen ein hohes Unfallrisiko birgt.“, so Reinhard Linder.


Bei Begegnungen auf der Brücke zum Beispiel mit Fahrradfahrern, Rollstuhlfahrern, Erwachsenen mit Kinderwagen und insbesondere bei Begegnung von zwei Fahrradfahrern besteht die Gefahr, dass in unglücklichen Situationen Schülerinnen und Schüler sowie Fahrradfahrer zur Seite gedrängt werden, über die Leitplanke auf die Fahrbahn stürzen und dabei von einem Fahrzeug erfasst werden könnten.


„Aus unserer Sicht würde ein Hinweis jeweils am Brückenanfang ‚Fahrradfahrer bitte absteigen‘ als Schutzmaßnahme nicht ausreichen, da Kinder und Jugendliche Gefahren eher unterschätzen als Erwachsene und Verbote in Form von Schildern oftmals nicht einhalten. Viele Eltern sind in großer Sorge, wenn ihre Kinder mit oder ohne Fahrrad nun statt der Brücke Horstmannsteg über den Brückenweg die Allner Brücke passieren. Wir bitten aus Gründen der Vorsorge, diese enge und verkehrsreiche Brückenverbindung besser durch höhere Leitplanken zu sichern.“, erklärt Peter Martius.

Von: Christoph Laudan
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